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Deutsche Gießereibranche weiter auf Wachstumskurs

Die deutsche Gießereiindustrie wächst -weiter.



<font face="arial, geneva, helvetica" size="1">from left: Dr. Ing.&nbsp;Gotthard Wolf, Hauptgeschäftsführer VDG<br>Dipl.-Wirtsch. Ing. Hans- Dieter Honsel, Präsident VDG<br>Friedrich- Georg Kehrer, Projektleiter GIFA/METEC/THERMPROCESS/NEWCAST<br>Andreas Hecker, Geschäftsführer Georg Fischer GmbH &amp; Co. KG, Mettmann<br>Joachim Schäfer, Geschäftsführer Messe Düsseldorf GmbH</font><font face="arial, geneva, helvetica" size="1">from left: Friedrich- Georg Kehrer, Joachim Schäfer, </font>
<font face="arial, geneva, helvetica" size="1">Dipl.-Wirtsch. Ing. Hans- Dieter Honsel, <br>Dr. Ing.&nbsp;Gotthard Wolf, Andreas Hecker</font>

<font face="Arial, Helvetica, Geneva, Swiss, SunSans-Regular" size="2"><strong>Deutsche Gießereibranche weiter auf Wachstumskurs</strong></font>

<font face="Arial, Helvetica, Geneva, Swiss, SunSans-Regular" size="2">Die deutsche Gießereiindustrie wächst -weiter. Vor allem in den wichtigen Zielmärkten, der Fahrzeugindustrie und dem Maschinenbau, verzeichnet die Branche ein nachhaltiges Wachstum. „Wir sind heute eine der weltweit führenden Gießereinationen“, sagte der Präsident des Düsseldorfer Verein Deutscher Gießerei fachleute e.V. (VDG), Hans-Dieter Honsel, bei einer Pressekonferenz im Vorfeld zu den im<br>nächsten Jahr stattfindenden Gießereifachmessen GIFA und NEWCAST.</font>

<font face="Arial, Helvetica, Geneva, Swiss, SunSans-Regular" size="2">Herausragende Gussprodukte über das gesamte Spektrum der Metalle, modernste Produktionsverfahren, erstklassige Produktentwicklung sowie gestalterische Innovationsfähigkeit seien die Stärken, die die deutsche Gießereibranche auszeichnen, so Honsel. Die Unternehmen der deutschen Gießereiindustrie<br>liefern wesentliche Bauteile und Komponenten für komplexere Güter wie zum Beispiel Automobile, Maschinen und Anlagen „Ohne unsere Gussteile geht nicht viel, aber mit uns Gießern geht fast alles“, sagte Honsel.</font>

<font face="Arial, Helvetica, Geneva, Swiss, SunSans-Regular" size="2">GIFA: NR 1 der Gießereibranche</font>

<font face="Arial, Helvetica, Geneva, Swiss, SunSans-Regular" size="2">Als internationale Plattform der Gießerei-Branche präsentierte Friedrich-Georg Kehrer, Projektleiter bei der Messe Düsseldorf, die beiden Messen GIFA und NEWCAST, die vom 12. bis 16. Juni 2007 wieder im Weltfokus stehen werden. Als weltweite Nummer Eins Messe der Gießereibranche hat sich die GIFA –Internationale Gießerei-Fachmesse mit WFO Technical Forum – in Düsseldorf etabliert. Die GIFA vermittelt einen marktspiegelnden Eindruck und Überblick über alle Neuerungen aus der Welt der Gießerei. Dabei reicht das Spektrum der GIFA von Gießereianlagen, Feuerfesttechnik, Gießereichemie, Form- und Kernherstellung über Anschnitt- und Speisertechnik, Rohgussnachbehandlung, Förder- und Lagertechnik bis hin zu Modell- und Formenbau oder Steuerungs- und Regelungstechnik.</font>

<font face="Arial, Helvetica, Geneva, Swiss, SunSans-Regular" size="2">Im Juni 2003 feierte die NEWCAST – Internationale Fachmesse für Gussprodukte – ihre Premiere und erfuhr direkt eine große Akzeptanz von Ausstellern und Fachpublikum gleichermaßen. Als thematisch logische Ergänzung zur GIFA stellt die NEWCAST das Ende der Wertschöpfungskette dar und zeigt die verschiedensten Gussprodukte: von viele Tonnen schwere Schiffsmotoren bis hin zu<br>präzisen medizinischen Gussteilen. Begleitend zu den beiden Gießerei- und Gussproduktmessen GIFA und NEWCAST finden im Juni 2007 die beiden Fachmessen METEC und THERMPROCESS statt. Die vier Messen bilden das Portal einer einzigartigen Wertschöpfungskette technologischer und marktwirtschaftlicher Zusammenhänge.</font>

<font face="Arial, Helvetica, Geneva, Swiss, SunSans-Regular" size="2">Wachstumsträger Fahrzeugindustrie und Maschinenbau</font>

<font face="Arial, Helvetica, Geneva, Swiss, SunSans-Regular" size="2">Die deutsche&nbsp; Gießereiindustrie beschäftigt heute rund 80.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete vergangenes Jahr einen Umsatz von um die elf Milliarden Euro. Sowohl die Eisen-, Stahl- und Tempergießereien als auch die NE-Metall-gießereien stellten im vergangenen Jahr Produktionsrekorde auf. Beim Eisen- und Stahlguss stieg die Produktion 2005 auf 4,2 Millionen Tonnen und beim NE-Metallguss auf 900.000 Tonnen. Für 2006 ist die Branche optimistisch, das hohe Rekordniveau aus dem Vorjahr über alle Gießverfahren zumindest zu halten. Der Verlauf des 1. Halbjahres 2006 bestätigt diese Zuversicht. Bei Produktion, Umsatz und&nbsp; Auftragseingang unterstreichen die statistischen Zahlen diesen Trend. Die Märkte Automobil- und Maschinenbau, und auch wieder die Bauindustrie, sind die wichtigsten Triebfedern der guten Gießereikonjunktur. Auch mittel- und langfristig werde die Gießereiindustrie ihren Wachstumskurs fortsetzen, sagte Hans-Dieter Honsel. Stärkste Wachstumsträger werden dabei weiterhin die Fahrzeugindustrie und der Maschinenbau sein. Eine Studie der Deutschen Bank gehe davon aus, dass die Gießereien in Deutschland bis zum Jahr 2010 bei der Produktionsmenge um jährlich durchschnittlich zwei Prozent und beim Produktionswert um jährlich drei Prozent zulegen werden.</font>

Der Trend zum Leichtbau im Verkehrssektor begünstige den Einsatz von innovativen, komplexen Gusskonstruk tio nen. Die im Vergleich zum euro päischen Wettbewerb hohen Arbeits kosten in Deutsch land könnten nur zum Teil durch die höhere Produktivität und die hohe Qualität der heimischen Guss produkte wettgemacht werden. Jedoch helfe die hohe Innovationsfähigkeit, Verlässlichkeit sowie die umfangreichen Serviceleistungen bei höchster  Produktqualität der Branche, die nicht zuletzt auf das hohe Ausbildungsniveau der Mitarbeiter zurückzuführen seien.

<font face="Arial, Helvetica, Geneva, Swiss, SunSans-Regular" size="2">Ausbau der Wertschöpfungskette</font>

<font face="Arial, Helvetica, Geneva, Swiss, SunSans-Regular" size="2">Hans-Dieter Honsel hob besonders hervor, dass die Branche in den vergangenen Jahren einen stetigen Wandel durchlaufen habe. Die Unternehmen der -Gießereiindustrie hätten sich als kompetente Ent wicklungspartner speziell der Automobilindustrie und des Maschinenbaus fest etabliert. So konnten die Gießereien ihren Anteil an der Wertschöpfung erwei tern und ihre Position im internationalen Wettbewerb stärken. Dies habe in den letzten Jahren zu einer erheb lichen Verkürzung der Entwicklungs- und Anlaufzeit von neuen Produkten beigetragen. Damit steige zwar der technologische Aufwand, das garantiere aber auch, dass die Gießereiunternehmen zu einem langfristigen Entwicklungspartner werden, der nicht mehr beliebig austauschbar sei und gemeinsam mit den -Kunden nach der besten technischen und ökonomischen Lösung sucht.</font>

<font face="Arial, Helvetica, Geneva, Swiss, SunSans-Regular" size="2">Ähnliches gelte dabei auch für die weitergehende Bearbeitung der Gussteile. Einem guten Teil der Gießereien sei es in den vergangenen Jahren gelungen, systematisch ihre Wertschöpfungskette auszubauen und mit nicht unwesentlichen Investitionen in die mechanische Bearbeitung der Gussteile einzusteigen.</font>

<font face="Arial, Helvetica, Geneva, Swiss, SunSans-Regular" size="2">Wie in vielen anderen Technologie &nbsp;orientierten Branchen fehlt auch der Gießereiindustrie qualifizierter technischer Nachwuchs auf allen Ebenen - sowohl bei den technischen Fachkräften als auch den Ingenieuren. Der VDG hat daher zahlreiche Maßnahmen zur Nachwuchswerbung initiiert. Ziel sei es, deutlich zu machen, so Honsel, dass sich „unsere Gießereien weg vom schwarzen, heißen, Arbeitsplatz, hin zur weit mechanisierten, hellen, mit modernsten Produktionsanlagen in nicht mehr unangenehmer Arbeitsumwelt ausgestatteter Fabrik, entwickelt haben.“ Neben der Verbesserung der Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in den Gießereiunternehmen setze sich der VDG für eine Intensivierung und Opimierung der akademischen Qualifizierungswege mit neuen Ansätzen bei der Bachelor- und Masterausbildung ein.<br></font>
<font face="Arial, Helvetica, Geneva, Swiss, SunSans-Regular" size="2">In der Wirtschaftspolitik forderte Hans-Dieter Honsel eine deutlich verbesserte Ausrichtung der Rohstoff-, Energie- und Steuerpolitik auf die Belange der<br>Industrie. „Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland müssen einen fairen Wettbewerb mit und auf den globalen Märkten zulassen“, sagte Honsel. Von besonderer Bedeutung sei die Energiepolitik. Die wettbewerbsverzerrenden, exorbitant hohen deutschen Strompreise seien für die Gießereibetriebe ein schwer zu verkraftender Kostenblock, der ihre Existenz und damit wichtige Industriearbeitsplätze in unserem Land gefährde. Neben den Preis diktaten der Stromversorger trage auch die Politik ein gehöriges Maß Mitschuld am hohen Strompreisniveau. „Wer für die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen in Deutschland ist, muss dies wirtschafts politisch auch in der Energiepolitik berücksichtigen. Weniger Bürokratie sowie ein international wettbewerbsfähiges Steuer- und Genehmigungsrecht wären zudem sicher hilfreich“, so Honsels Forderung.<br><br><strong>Für weitere Informationen:</strong><br>VDG Verein Deutscher Giessereifachleute<br>Hauptgeschäftsführer Dr.-Ing. Gotthard Wolf<br>Sohnstr. 70<br>40237 Düsseldorf<br><a href="http://www.vdg.de/" target="_blank" class="external-link-new-window"><img src="https://www.foundry-planet.com/typo3/sysext/rtehtmlarea/htmlarea/plugins/TYPO3Browsers/img/external_link_new_window.gif" alt>www.vdg.de<br></a><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,yqnhBxfi0fg');" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mail" class="mail"><img alt="Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mail" src="https://www.foundry-planet.com/typo3/sysext/rtehtmlarea/htmlarea/plugins/TYPO3Browsers/img/mail.gif">wolf(at)vdg.de</a><br>Tel.: 0211/6871-331<br>Fax: 0211/6871-109<br></font>

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