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Die GIENANTH Gruppe auf Wachstumskurs

Die traditionsreiche Eisengießereigruppe Gienanth wächst weiter. Nach der Integration der Zaigler Maschinenbau GmbH Ende 2020 ist zum Beginn des zweiten Quartals 2021 die Trompetter Guss Chemnitz GmbH Teil der Gienanth-Gruppe geworden. Alle Seiten erweitern dadurch ihre Kompetenzen signifikant.

Am Standort Eisenberg im Herzen der Pfalz befindet sich die Zentrale der Unternehmensgruppe sowie das größte Produktionswerk. Im bayrischen Schwandorf ist die zugehörige und traditionsreiche Fronberg Guss ansässig, im unweiten Kulmbach das Bearbeitungsunternehmen Gienanth Zaigler. Die Gruppe umfasst außerdem eine Gießerei mit eigener mechanischen Bearbeitung im österreichischen Steyr sowie eine zugehörige Gussputzerei im tschechischen Kaplice. Neben der starken metallurgischen Entwicklungskompetenz beherrscht die Unternehmensgruppe sämtliche Produktionsverfahren rund um den Werkstoff Eisen - von Hand sowie vollautomatisch hergestellt auf vertikalen und horizontalen Formanlagen, ebenso die Bearbeitung auf modernsten Bearbeitungszentren.

Die Trompetter Guss Chemnitz GmbH ist seit über 20 Jahren im Besitz von Markus Trompetter. Die bestehenden Produktionsmöglichkeiten der Gienanth Gruppe werden somit durch die Integration des sächsischen Werks um zwei horizontale Formanlagen für hochkomplexe Eisengusskomponenten mit bis zu 100kg

Bauteilgewicht ergänzt. Das hinzugekommene Produktportfolio diversifiziert außerdem die Marktposition der wachsenden Unternehmensgruppe. Dank der hervorragenden Expertise von Markus Trompetter mit seinem Team ist das sächsische Traditionsunternehmen als Qualitätsführer bekannt in der Herstellung kernintensiver Bauteile. Hierzu zählen u.a. Bremskomponenten für Nutzfahrzeuge sowie Abgasturbolader im Erstausrüster-, als auch Ersatzteilgeschäft. Hochkomplexe Bauteile für die Hydraulikindustrie runden das Produktportfolio ab. Etwa 400 hochqualifizierte Mitarbeitende produzieren bei Trompetter Chemnitz mit modernsten Anlagen bis zu 50.000 Tonnen hochwertige Eisengusskomponenten jährlich. Trompetter Chemnitz ist außerdem spezialisiert auf die Herstellung anspruchsvoller Sandkerne, welche für den Produktionsprozess filigraner Geometrien essenziell sind. Insbesondere durch die Unterstützung des Freistaat Sachsen sowie der Mitwirkung der Sächsischen Aufbaubank konnte der zukunftssichernde Zusammenschluss mit Trompetter Chemnitz möglich gemacht werden.
 


Durch die Übernahme von Zaigler Ende letzten Jahres konnte ferner die vertikale Diversifikation gestärkt und die Positionierung als technologisch führender ‚One-Stop-Shop‘ für Systemlösungen aus gegossenem Eisen manifestiert werden. Zaigler ist spezialisiert auf die Bearbeitung von Bauteilen mit bis zu 50 to. Gewicht. Im Bereich anspruchsvoller Zylinderkurbelgehäuse für Großmotoren, welche u.a. in der Marine, Bahntechnik oder auch als Notstromaggregate Anwendung finden, ergänzen sich die Kompetenzen von Zaigler und Gienanth optimal.

Die Gienanth Gruppe ist durch das jüngste Wachstum somit in der Lage etwa 200.000 Tonnen qualitativ hochwertige Eisenguss-komponenten pro Jahr herzustellen. Einbaufertige und hochkomplexe Systemkomponenten im Gewichtsbereich zwischen 0,1 kg bis 15 Tonnen können nun noch besser aus einer Hand angeboten und ausgeliefert werden.

Die gesamte Gruppe beschäftigt somit nun derzeit etwa 1.800 Mitarbeitende und wird 2021 vsl. €250m Umsatz erwirtschaften.

Die Herren Stefan Zaigler und Markus Trompetter werden in ihrer bisherigen Funktion als Geschäftsführer in Kulmbach bzw. Chemnitz auch weiterhin tätig sein. Über die Kaufpreise wurde Stillschweigen vereinbart.

Zaigler firmiert seit Jahresbeginn unter dem Namen Gienanth Zaigler MBA GmbH. Im Rahmen der anstehenden Integration wird die Firma Trompetter Chemnitz nun in Gienanth Chemnitz Guss GmbH umbenannt werden.

Dr. Hans-Jürgen Brenninger, Vorsitzender der Geschäftsführung der Gienanth Gruppe: „Ich bin hocherfreut über die jüngsten Entwicklungen. Dies sind weitereichende Meilensteine in der langjährigen Historie von Gienanth. Gemeinsam mit den Herren Zaigler und Trompetter werden wir Synergieeffekte erschließen. Die optimale Ergänzung bringt uns wesentliche Wettbewerbsvorteile und stellt uns zukunftssicher auf, auch an unseren bisherigen Standorten.“
 

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