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Firmen Nachrichten - GIFA 2019

Einkäuferdelegation aus Vietnam trifft VDMA Metallurgie-Maschinenbauer

15 Mitarbeiter aus 7 vietnamesischen Unternehmen haben den Aufwand einer Reise nach Deutschland nicht gescheut und das Programm der Einkäuferreise für vietnamesische Unternehmer aus den Branchen der Metallerzeugung und -verarbeitung zur Begegnung mit deutschen Partnern genutzt. Die Reise fand im Rahmen des ‚Markterschließungsprogramms für KMU‘ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) statt und ergänzt die erfolgreiche Markterkundungsreise deutscher Metallurgie-Maschinenbauer, die bereits 2013 zum Informationsaustausch rund um Hanoi und Saigon vor Ort waren.

In Düsseldorf trafen sich die Gäste aus Vietnam und VDMA-Mitgliedsunternehmen am 19. Juni zu einer Informationsveranstaltung auf den Weltleitmessen für Gießereimaschinen, Hütten- und Walzwerkeinrichtungen und Thermoprozesstechnik. Auftakt für den weiteren Austausch waren Beiträge der Firmen Oskar Frech und Maschinenfabrik Gustav Eirich sowie von Professor Rüdiger Bähr, Bereich Ur- und Umformtechnik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Die anschließende Tour durch die Hallen der Messen Gifa, Metec und Thermprocess hielt Einblicke in neueste Entwicklungen im Metallurgie-Anlagenbau, Industrieofenbau sowie in der Schwingungs- und Strahltechnik bereit. Werksbesichtigungen bei den Firmen SMS Meer in Mönchengladbach und ABP Induction in Dortmund boten zum Abschluss des offiziellen Programms noch einmal Maschinenbau auf höchstem Niveau ‚zum Anfassen‘. „Der Austausch in beide Richtungen hat das große Potenzial und Interesse für weitere gemeinsame Projekte vietnamesischer und deutscher Partner im Metallurgie-Maschinenmarkt deutlich gezeigt“, freut sich Dr. Timo Würz, Geschäftsführer der beteiligten VDMA Fachverbände.

Germany Trade & Invest (gtai) berichtet zur Jahresmitte, dass sich 2015 Vietnams Konjunktur stabilisiert und das Geschäftsklima aufgehellt hat. An Dynamik gewonnen haben Konsum, Einfuhren und Investitionen – insbesondere aus der Republik Korea und Japan. Die Deutsche Bank prognostiziert für das laufende Jahr ein reales Wachstum von 6,3 Prozent. Deutsche Produkte stehen bislang für 1,8% der Importe Vietnams, genießen aber einen sehr guten Ruf. Im Jahr 2014 haben Industriebetriebe in Vietnam Maschinen im Wert von 22,5 Mrd. $ eingeführt. Deutschland liegt dabei hinter China, Japan, der Republik Korea und Taiwan auf Rang 5. Die Masterpläne der vietnamesischen Regierung sehen den Ausbau von Schlüsselindustrien vor, die auch umweltfreundlicher und ressourceneffizienter werden sollen. Im Zuge der fortschreitenden Industrialisierung wird weiteres Nachfragewachstum für Metallkomponenten und -produkte erwartet. Die Produktion komplexer und hochwertiger Spezialteile befindet sich noch im Aufbau. In jüngster Zeit gewinnt Vietnam als Produktionsstandort für internationale Kfz-Zulieferer an Attraktivität. Vietnam und die EU streben an, noch in diesem Jahr ein Freihandelsabkommen zu unterzeichnen.


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