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Flexible Entgrat – und Automatisierungslösungen für den Druckguss

Die Firma Ljunghäll Group (Tochter-Division der Gnutti Carlo Group) mit Sitz im schwedischen Södra Vi ist eines der größten Unternehmen im Aluminiumdruckguss. Ljunghäll produziert mit vier Werken weltweit Bauteile für den Fahrzeugbau.

Für ein neues Projekt, nämlich die Bearbeitung von Getriebegehäusen, Camshafthousing sowie sog. Flywheelhousing hat Ljunghäll einen erfahrenen Partner für die Nachbearbeitung der Gussteile gesucht, und mit der Firma Mössner gefunden.

Die August Mössner GmbH + Co. KG mit Sitz in Eschach in Süddeutschland blickt auf über 30-jährige Expertise im Bereich der Nachbearbeitung von Gussteilen im HPDC- Bereich zurück.

Das umfassende Know-how und die flexiblen Anlagenkonzepte der Nachbearbeitungslinien für Gussteile haben bei Eric Müller, CTO von Ljunghäll, das Vertrauen für eine langfristige Partnerschaft mit Mössner geschaffen.

Der hohe Anspruch an Qualität und Zuverlässigkeit vereinen die gemeinsamen Werte von Ljunghäll und Mössner perfekt.

Die Herausforderungen bei der Bearbeitung verschiedenen Bauteile liegen in der Geometrie und insbesondere auch in ihrer Größe. Besonders die Innenseiten der Werkstücke sind schwer zu erreichen und bedürfen einer präzisen Entgratung.

Die Fertigungslinie zeichnet sich neben einer präzisen und effizienten Entgrattechnologie durch ihre Modularität und Flexibilität aus.

Der Stückzahlbedarf erhöht sich planmäßig über mehrere Jahre. Um den Gesamtinvest nicht zu Beginn der Produktion zu tätigen, verteilt sich dieser entsprechend der erforderlichen Anlagenkapazität.

Die Bearbeitungslinie kann daher in weiteren Baustufen um zusätzliche Entgratroboter ergänzt werden. Dies reduziert die Taktzeit und erhöht damit die Ausbringung an Werkstücken.

Diese Flexibilität hat wesentlich zur Entscheidung Ljunghäll ´s für Mössner beigetragen.


Bei insgesamt sechs verschiedenen Werkstücken sind bei der Mössner Anlage keine manuellen Rüstvorgänge erforderlich. Ein Bildverarbeitungssystem erkennt den jeweiligen Werkstücktyp. Basierend auf dieser Information rüsten die Roboter automatisiert auf das entsprechende Greifsystem um.

Die Gussteile werden über ein Förderband der Anlage zugeführt. Das Visionsystem erkennt die Lage der Werkstücke und übermittelt diese Daten an den Roboter.

Das Getriebegehäuse wird durch das Greifsystem des Roboters aufgenommen. Anschließend verfährt der Roboter zu den Entgratspindeln. Hierbei wird auf eine Kombination zwischen druckluftbetriebenen Spindeln und den bewährten Mössner Bearbeitungsspindeln gesetzt.

Die Werkstückführung ermöglicht einen schnellen Wechsel zu den verschiedenen Bearbeitungsstationen.

Neben der Bearbeitung übernimmt der Roboter auch die Handlingsaufgaben beim Be- und Entladen der Strahlanlagen.

Um die Nachverfolgbarkeit der Gussteile zu gewährleisten, wird im nächsten Schritt durch einen Lasermarkierer der DMC Code aufgebracht.

Die bearbeiteten und markierten Werkstücke werden auf einem Förderband aus der Anlage transportiert und gelangen so zu den weiteren Prozessschritten.

Mössner entwickelt und baut Sonderlösungen in den Bereichen des Maschinenbaus, der Automatisierungstechnik und der Robotik. Der Schwerpunkt im Portfolio liegt unter anderem bei schlüsselfertigen Gieß- und Nachbearbeitungslinien und zuverlässig automatisierte Anlagentechnik. Dies umfasst die Prozesse vom Kernhandling, der Automatisierung von Gießmaschinen, über die Kühlung und industriellen Markierung, bis hin zum Entkernen, Sägen, Fräsen und Entgraten alle erforderlichen Teilprozesse von Gussteilproduktionen.

Die Expertise von Mössner stammt aus einer Vielzahl von Automatisierungslösungen, die für Kunden in der Gießerei- und Automobilindustrie weltweit installiert und in Betrieb genommen wurden.

Firmenprofil

August Mössner GmbH + Co KG

Hohenstaufenstraße 3
73569 Eschach

Telefon: +49 (0)7175/99806–0
Telefax: +49 (0)7175/99806–35

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