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FOSECO INITEK Prozess

Behandlungsverfahren für die Herstellung von Gusseisen mit Kugelgraphit

Foseco Initel ProzessDer Produktionsprozess für duktiles Gusseisen wird seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts angewendet. Trotzdem ist die Einstellung der gewünschten Kugelausbildung bis heute nicht zuverlässig genug, weil die Ausbeute der Mg-Behandlung bei den existierenden Verfahren nicht hoch genug ist. Nur etwa 50  +/- 15 % des eingesetzten Magnesiums findet sich im vergossenen Eisen wieder. Das bedingt eine Verunreinigung der feuerfesten Auskleidung und der metallischen Matrix durch die „nicht gefundenen" anderen 50 % des Magnesiums. Deshalb müssen entsprechende Maßnahmen zur Lösung der Folgeprobleme eingeleitet werden.

Der INITEK-Prozess beeinflusst die Variable, die "stromaufwärts" im unkontrollierten Produktionsprozess (wechselnde Gattierung, Schmelzleistung und Haltezeit) entsteht. Diese Variable ist als Sauerstoff- bzw. Schwefelaktivität bekannt und war in den vergangenen Jahrzehnten Gegenstand vieler Forschungsarbeiten. Die INITEK-Schmelzebehandlung nützt diese Sauerstoff-/ Schwefelaktivität für ein primäres Keimbildungsgeschehen, welches bei der folgenden Mg-Behandlung das Magnesium vor Reaktion mit Sauerstoff und Schwefel schützt. Die Ausbeute des Magnesiums kann entsprechend bis zu 95 % betragen.

Die höhere Mg-Ausbeute erlaubt es der Gießerei, den Verbrauch von Magnesium und Seltenen Erden um bis zu 45 % zu verringern - eine drastische Verringerung der CO2-Emmissionen entlang der Produktionskette für diese Rohstoffe. Außerdem wird die Qualität der hergestellten Komponenten aus Gusseisen mit Kugelgraphit deutlich verbessert. Die problematischen Oxide und Sulfide des Magnesiums stören die Gießeigenschaften der Schmelze nicht mehr, da das „nicht gefundene" Magnesium nur noch etwa 5 % beträgt. Eine Überhitzung der Schmelze für eine ausreichende Fließfähigkeit kann um ca 12 - 18 % reduziert werden. Die Energieeinsparung ist offensichtlich.

Niedrigere Arbeitstemperaturen erzeugen weitere Einsparungen entlang der Prozesskette in der Gießerei. Die Schmelze benetzt das ff-Material weniger (längere Standzeit), ebenso den Formstoff (geringere Sandaufbereitung), die Taktzeit kann kürzer werden wegen kürzerer Ausleerzeiten. Die Nacharbeit an den Gusstücken wird reduziert, da die Oberflächen sauberer sind (geringere Strahlzeiten) und die Lunkerneigung geringer ist (durch weniger Mg-Gehalt und geringere Gießtemperatur). Gusstücke nach dem INITEK-Verfahren haben bessere Maßgenauigkeit, da die volumetrische und lineare Schrumpfung verringert sind.

Insgesamt kann die Anwendung des INITEK-Prozesses die Herstellkosten von Gusstücken in GJS in der Größenordnung von ca 4 - 13 % senken. Der weltweite CO2-Ausstoss von Gießereien, die ihn anwenden, kann nachhaltig gesenkt werden.

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Foseco Foundry Division, Vesuvius GmbH ist ein führender Hersteller für "Impfgeräte", "Formstoffe", "Speisereinsätze" und mehr. Für weitere Informationen und Kontaktdetails klicken Sie bitte hier: Foseco Foundry Division, Vesuvius GmbH
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