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Wasserstoffstrategie: Rheinmetall gewinnt weiteren Multi-Millionen Euro Auftrag für Brennstoffzellen-Komponenten

Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall hat einen weiteren Großauftrag im mittleren zweistelligen Mio. EUR-Bereich zur Lieferung von Brennstoffzellenkomponenten erhalten. Ein europäischer Brennstoffzellenhersteller hat das Unternehmen mit der Lieferung von Kathodenventilen beauftragt.

Pressemitteilung | Lesedauer: min

Das Auftragspaket untermauert den bisherigen Erfolg im Rahmen der Wasserstoffstrategie des Konzerns, der seine Position im Bereich der alternativen Antriebe weiter konsequent ausbauen will. Als bewährter Technologiepartner leistet Rheinmetall seit vielen Jahren Beiträge zur Optimierung der Wasserstoffnutzung und somit auch im Sinne der angestrebten Energiewende – sowohl für Fahrzeuge diverser Kategorien wie auch für stationäre Systeme.

Beauftragt sind Klappensysteme mit integrierter Lagerelektronik, die als Bypass- und Absperrventile für Brennstoffzellen zum Einsatz kommen. Durch ihr spezielles Design erfüllen die Komponenten höchste Dichtheitsanforderungen mit einer Leckage von max. 2ccm/min. Aufgrund der Verfügbarkeit verschiedener Varianten, kundenspezifischer Anpassung der Steuerungs- und Lagerelektronik sowie der extrem niedrigen Leckageeigenschaften konnte sich Rheinmetall mit dem Produkt erfolgreich im Markt platzieren.

Erste Teile werden bereits in diesem Jahr ausgeliefert, der Serienstart wird 2025/2026 erfolgen. Die Fertigung erfolgt bis zum Jahr 2030 am RheinmetallProduktionsstandort Berlin, die Stückzahl beläuft sich auf insgesamt 1,5 Mio. Komponenten. Basierend auf den bereits ausgelieferten und erfolgreich verifizierten Mustern der Klappensysteme werden ab dem Jahr 2023 die Produktionslinien am Standort für höhere Serienvolumina angepasst.

Mit den bereits erteilten Aufträgen von zwei weiteren Brennstoffzellenherstellern über Kathodenventile ergibt sich über die Gesamtlaufzeit mittlerweile ein Auftragswert im hohen zweistelligen MioEUR-Bereich. Die Aufträge zeigen einerseits das große Marktpotenzial von Wasserstoffkomponenten und gleichzeitig auch die Kompetenz von Rheinmetall, in enger Zusammenarbeit mit Kunden zukunftsweisende Lösungen zu entwickeln. Das Unternehmen baut seine Position als führender globaler Lieferant von Klappensystemen weiter aus und stellt die erfolgreiche Transformation von Otto- und Dieselmotoren hin zu alternativen Antriebsformen unter Beweis.


Im Rahmen der nationalen deutschen Wasserstoffinitiative ist die Rheinmetall AG industrieller Partner des neuen Innovations- und Technologiezentrums Wasserstofftechnologie in Duisburg. In seiner Division Sensors and Actuators entwickelt Rheinmetall innovative Lösungen, um die Industrie mit hochwertigen Wasserstoffprodukten zu unterstützen und einen effizienten und zuverlässigen Einsatz von Brennstoffzellen zu ermöglichen.

Die bestellten Klappensysteme (Kathodenventile) von Rheinmetall regeln die Frisch- und Abluftmassenströme und isolieren auf der Kathodenseite die Brennstoffzellen-Stacks an den Ein- und Auslasspunkten von der Umgebung. Die sehr geringe Leckage, die durch eine spezielle Konstruktion erreicht wird, wurde erfolgreich nachgewiesen. Betriebszeiten von bis zu 12.000 Stunden werden erreicht und sollen mit einer in der Entwicklung befindlichen neuen Generation auf mindestens 30.000 Stunden Lebensdauer für Nutzfahrzeuge, maritime und stationäre Anwendungen gesteigert werden.

Aktuell befindet sich das Unternehmen in ausführlichen Gesprächen mit weiteren Kunden für mobile und stationäre Anwendungen der Brennstoffzellentechnologie, die das Geschäftspotenzial erweitern und weitere Nominierungen erwarten lassen.

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Rheinmetall AG

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