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Von der Hochschule Aalen zu Tesla

Zukünftige Gießerei-Ingenieure können in Aalen ausgebildet werden

„Die Zukunft mitgestalten“, so wirbt der amerikanische Elektroautohersteller Tesla auf seiner Website der Gigafactory Berlin-Brandenburg um Mitarbeiter für seine in Bau befindliche, hauseigene Gießerei. „Tesla sucht Druckgießer – und die bilden wir an der Hochschule Aalen aus“, sagt Prof. Dr. Lothar Kallien, Leiter des Gießereilabors.  

Nach Produktionsstart im Jahr 2021 sollen in der Gigafactory Berlin-Brandenburg pro Woche 10.000 Model-Y-Fahrzeuge vom Band laufen. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, sucht Tesla für seine hauseigene Aluminiumleichtmetallgießerei unter anderem  Fertigungsingenieure für die Planung den Aufbau und späteren Betrieb neuer Druckgießanlagen sowie Ingenieure für Forschung, Entwurfsprozesse und Implementierung von Automatisierungstechnologien 

Die Gießereitechnik Aalen bildet aus, was Tesla sucht
Genau auf diese Anforderungen werden die Studierenden an der Hochschule Aalen hervorragend vorbereitet. Sie erwerben die notwendigen Fähigkeiten um nach dem Abschluss beispielsweise in zukunftsorientierten Unternehmen wie bei Tesla zu arbeiten. „Im Bereich der Forschung liegt der Schwerpunkt im Gießereilabor der Hochschule Aalen auf dem Gebiet des Druckgießens von Aluminium- und Magnesiumleichtmetallen. „Das Druckgießverfahren ist der schnellste Weg von der flüssigen Schmelze zum fertigen Teil. In unserem Labor stehen allein drei Druckgießmaschinen für Lehr- und Forschungsvorhaben zur Verfügung“, erklärt Professor Kallien. 

Die Gießereitechnologie ist an der Hochschule Aalen in das Studium Maschinenbau/Produktion und Management integriert. Dieses Studium verbindet maschinenbauliche Grundlagen wie technische Mechanik, Konstruktion und Werkstoffkunde mit modernen Produktionstechnologien wie der Gießereitechnik. Die Gießereilabor  bildet einen der Schwerpunkte in Lehre und Forschung an der Hochschule. Besonderer Wert wird auf eine breite Ausbildung gelegt: In den Laboren erlernen die Studierenden alle klassischen Gießverfahren vom Sandguss bis zum Druckguss von Aluminium- und Magnesiumleichtmetallen. In neuen CAD-Laboren werden die selbstgegossenen Bauteile von den Studierenden mit hochmoderner Software simuliert und gießtechnisch optimiert. Denn der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften ist groß: Tesla-Chef Elon Musk will in seiner ersten europäischen Fabrik bis zu 12.000 Angestellte beschäftigen und durch Solarzellen und Ökostrom zur Energiewende beitragen. 


 

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