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ZPF Gruppe bleibt auch zukünftig auf Wachstumskurs

Um das rasante Umsatzwachstum nachhaltig zu gestalten, hat die ZPF Gruppe ein strategisches Maßnahmenpaket mit Fokus auf zukünftige Wachstumsmärkte und –felder geschnürt.

Nach dem erfolgreichen Start einer eigenen Produktion mit der ZPF Industrial Furnaces Co. Ltd, in Taicang (China), möchte die ZPF Gruppe nun die Marktgebiete innerhalb der Volksrepublik China sowie auch in den angrenzende Regionen erschließen. Alleine China birgt mit seinen immensen Wachstumsraten ein enormes Potential. Von besonderer Bedeutung ist der gesamte Mobilitätssektor, angefangen bei der Autoindustrie über die Motorradindustrie bis hin zur Luftfahrtindustrie. Um die im asiatisch-pazifischen Raum gelegenen „Tigerstaaten“ bedienen zu können, wurde ebenfalls im letzten Jahr die ZPF Asia Pacific PE Ltd. mit Sitz in Singapur gegründet. Eine zweistellige Zahl von Ofenanlagen konnte bereits nach Indonesien ausgeliefert werden, insbesondere an die Räderindustrie. Aber auch Malaysia, Vietnam, Kambodscha oder die Philippinen gehören zu den Ländern mit hoher Marktattraktivität.

Indien, zweifelsohne ein Land mit guten Wachstumsaussichten, wird zukünftig für das Neuanlagengeschäft der ZPF Gruppe nicht mehr oberste Priorität haben. „Die Wertschätzung für ein qualitativ hochwertiges Produkt hat seitens der Kunden nach unserer Einschätzung deutlich nachgelassen. Sich alleine über den Preis definieren zu lassen, entspricht nicht der Geschäftsphilosophie von ZPF“, begründet Holger Groß, Geschäftsführer der ZPF Gruppe, die Entscheidung. Die Bestandskunden aus Indien sollen auch zukünftig ein hohes Maß an Servicequalität genießen können.

Die vor etwa zwei Jahren begonnenen Vertriebsaktivitäten in Russland setzt die ZPF Gruppe zunächst unvermindert fort. Der hohe Nachholbedarf der Wirtschaft in den GUS Staaten wird in den kommenden Jahren zu verstärkten Investitionen führen. Das zwischenzeitlich von ZPF geknüpfte Beziehungsnetzwerk sollte dazu führen, an diesem Investitionsstau partizipieren zu können.

Der bedeutendste Absatzmarkt ist und bleibt jedoch der Heimatmarkt in Europa. Neben den deutschsprachigen Kernländern werden zukünftig verstärkte Vertriebsmaßnahmen in Italien, der Türkei und Frankreich in Angriff genommen. Des Weiteren soll das Key Account Management stärker als bisher voran getrieben werden.

Hinsichtlich des Produkt- und Dienstleistungsangebotes der ZPF Gruppe stehen zwei Herausforderungen im Mittelpunkt. Zum einen, nach der Akquisition der ZPF Foundry4 GmbH, das Dosierautomatengeschäft langfristig zu etablieren. Hier ist das Ziel, die derzeit herrschenden monopolistischen Strukturen aufzubrechen und den Kunden eine qualitativ hochwertige Alternative zu den bisher am Markt vorhandenen Produkten anzubieten. Zum anderen wird ein wesentlicher Schwerpunkt der Kundenbetreuung ein vollumfängliches Serviceangebot sein.  Dies bedeutet eine Rund-um-Betreuung während der gesamten Lebensdauer einer Ofenanlage. Zu diesem Zweck wurde eigens die ZPF Services GmbH gegründet. Abgerundet wird das Dienstleistungspaket durch die ZPF Consulting Aktivitäten. Dazu gehören insbesondere Aufgabenstellungen wie die konzeptionelle Ausarbeitung von Produktionslayouts oder die optimale Konfiguration der gesamten Anlagetechnik in Schmelzereibetrieben.

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