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Zulieferer alu-druckguss wird Insolvenz verlassen

Die alu-druckguss GmbH & Co. Brandenburg KG aus Brieselang steht kurz vor dem erfolgreichen Abschluss des Insolvenzverfahrens. Nach der Zustimmung aller sieben Gläubigergruppen hat das Amtsgericht Charlottenburg jetzt den Insolvenzplan bestätigt. Dies teilte der Insolvenverwalter BBL am Freitag mit. Bereits in den kommenden Wochen sei auch mit der formalen Aufhebung des Insolvenzverfahrens zu rechnen. Seitens der Geschäftsführung wurde in der Gläubigerversammlung mitgeteilt, dass die aktuelle Auftragslage gut sei.


Der Lieferant von Gussteilen für Lenkung, Getriebe, Motor, Pumpen, Haltesysteme und Filter, zu dessen Hauptkunden der Volkswagen-Konzern in Wolfsburg gehört, war im Frühherbst 2010 zahlungsunfähig geworden. Das Amtsgericht hatte mit Eröffnung des Verfahrens am 1. September 2010 die Insolvenz in Eigenverwaltung angeordnet. Zum Sachwalter, der die Einhaltung der insolvenzrechtlichen Pflichten überwacht, bestellte das Gericht Rechtsanwalt Christian Graf Brockdorff von BBL.

Den Geschäftsbetrieb des Unternehmens leitet die Geschäftsführung. Sie wird unterstützt von dem Dresdner Sanierungsexperten Rechtsanwalt Andrew Seidl, der den Insolvenzplan ausarbeitete. Auch dem Engagement von Gläubigern, Lieferanten und Kunden ist es laut BBL zu verdanken, dass das Insolvenzplanverfahren erfolgreich durchgeführt werden konnte. So arbeitet der Hauptkunde der alu-druckguss Brandenburg, der VW-Konzern, weiterhin eng mit dem Unternehmen zusammen. Im Werk Brandenburg konnten alle 265 Arbeitsplätze erhalten werden.


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