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16. Februar 2010

150 Jahre Bühler

150 Jahre Bühler

 

 

 

150 Jahre Bühler
Jubiläumsfeier für Kunden

Ein festlicher Anlass in Uzwil für Kunden aus aller Welt und weitere Gäste bildete am 12. Februar den Auftakt zum Jubiläumsjahr 2010. Weitere Aktivitäten sind neben den Kunden primär den Mitarbeitenden gewidmet. Dabei will Bühler seine 150-jährige Erfolgsgeschichte nicht in erster Linie mit einem Blick zurück würdigen, sondern das Jubiläum vor allem zur Standortbestimmung und Auseinandersetzung mit der Zukunft nutzen.

 


CEO Calvin Grieder addressed the numerous guests by
presenting them a strategic outlook into the future.
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Ein Dank an die Kunden
Mit der Jubiläumsfeier vom 12. Februar wollte sich das Uzwiler Unternehmen vor allem bei seinen Kunden bedanken, der Basis des Erfolgs von Bühler. Der Gastgeber durfte denn auch gegen 200 Schlüsselkunden aus aller Welt, aber auch weitere Persönlichkeiten aus der Wirtschaft sowie der Bundes- und st.gallischen Politik in Uzwil begrüssen. Nach einem Rück- und Ausblick von Verwaltungsratspräsident Urs Bühler überbrachte Bundesrat Hans-Rudolf Merz die Glückwünsche der Landesregierung. CEO Calvin Grieder wandte sich mit einem strategischen Ausblick in die Zukunft an die zahlreichen Gäste. Im Lauf des Abends, durch den die bekannte Schweizer Moderatorin Cécile Bähler mit Charme und Kompetenz führte, gelangten verschiedene kulturelle Darbietungen zur Aufführung. Getreu dem globalen Anspruch von Bühler erstreckte sich dieses Programm von der Schweiz über Afrika und Asien bis nach Lateinamerika, wobei immer wieder überraschende Verbindungen zwischen den verschiedenen Kulturkreisen hergestellt wurden. Zur Erinnerung wurde den Gästen abschliessend ein Buch überreicht. Es lädt ein, das Unternehmen Bühler anhand persönlicher Berichte von rund 60 Mitarbeitenden aus zahlreichen Ländern kennen zulernen.

Der zentrale Kundenanlass wird im Lauf des Jahres rund um den Globus durch lokal geprägte Feiern mit Kunden an ausgewählten Standorten ergänzt. Am 7. Mai folgt eine Jubiläumsfeier ausschliesslich für die Mitarbeitenden, und dies nicht nur in Uzwil, sondern weltweit an allen Standorten. Im weiteren dient eine speziell geschaffene interne elektronische Plattform unter dem Motto „We are Buhler“ dem Austausch von Bildern und Gedanken und wird dadurch das interkulturelle Verständnis zwischen den Mitarbeitenden über kontinentale Grenzen hinweg weiter fördern.

Gleichzeitig hat Bühler auf das runde Jubiläum hin den Internet-Auftritt komplett überarbeitet. Unter den Maximen Kundenorientierung und Benutzerfreundlichkeit wird der Besucher unter anderem neu von deutlich optimierten Suchfunktionen profitieren.

 


Review and outlook by the Board Chairman Urs Bühler
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„Innovations for a better world“
Um Bühler erfolgreich in die Zukunft zu führen, wurde im Jubiläumsjahr mit „Innovations for a better world“ ein neue Innovationsinitiative gestartet. Dazu hat Bühler alle Mitarbeitenden weltweit in einem Wettbewerb aufgefordert, in selbst gebildeten Teams ein globales Produkt (bzw. einen Service) zu entwickeln, das einen hohen Innovationsgrad aufweist und gleichzeitig über ein grosses Marktpotenzial verfügt. Reine Spielereien waren also nicht zugelassen. Trotzdem wurden alle Erwartungen übertroffen und 140 Ideen eingereicht. Aus den vielen eingereichten Projektideen wählte eine zentrale Jury in einem mehrstufigen Verfahren vier Finalisten aus, die anschliessend bis Ende Januar einen umfassenden Geschäftsplan zu erarbeiten und zu präsentieren hatten.

Die beiden erstplatzierten Teams erhalten als Wettbewerbspreis Gelegenheit zu einer intensiven Trainingswoche an der Harvard Business School in Boston, das Siegerteam zudem den Pokal „Innovations for a better World 2009“. Die vier Finalisten werden ihre Idee noch einem internen Investment-Komitee vorstellen, das entscheidet, in welches Projekt investiert wird. Ziel ist es, 2010 zwei bis drei neue Geschäfte zu starten und aufzubauen. Diese Initative soll jährlich wiederholt werden und die Innovationskraft von Bühler steigern.
 

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Von der lokalen Eisengiesserei zum globalen Konzern: die Erfolgskonstanten
Als Adolf Bühler 1860 mit zwei Mitarbeitenden in Uzwil eine Eisengiesserei gründete, hatte er sich wohl nicht träumen lassen, dass daraus einst ein Weltkonzern mit rund 7500 Mitarbeitenden entstehen sollte, die in über 140 Ländern einen Umsatz von rund 1,8 Milliarden Franken erzielen. Schaut man sich allerdings die zahlreichen Entwicklungsschritte der vergangenen 150 Jahre an, ergeben sich durchaus Konstanten, die sich durch die gesamte Geschichte von Bühler hindurchziehen.

 

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Innovation
Ein Schlüsselbegriff lautet Innovation, basierend auf der Ingenieurkunst. Dies allein genügt aber noch nicht, um den Erfolg zu erklären. Ohne zusätzliche Begeisterung und Beharrlichkeit hätte sich der Bühler typische Forschergeist nicht herangebildet. Oder wie es Urs Bühler ausdrückte: „Nicht nur wissen, was der Kunde braucht, sondern auch, wovon er träumt“. Dieser Geist hat es ermöglicht, dass das Unternehmen immer wieder mit Primeurs auf den Markt trat, zum Beispiel hinsichtlich der Weiterentwicklung von Walzenstühlen.

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Qualitätsführerschaft
Dieser Anspruch äussert sich in messbaren, transparenten Qualitätszielen, die im offenen Dialog mit dem Kunden definiert werden, so dass das Leistungsversprechen eingelöst und der Vertrauensvorsprung weiter ausgebaut werden kann.

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Lösungsorientierung
Lösungsorientierung heisst, die Profitabilität des Kunden in das Zentrum aller Anstrengungen zu stellen. Das bedingt, dass man dessen ganze Wertschöpfungskette versteht und verbessern kann und dadurch gegenüber reinen Maschinenherstellern einen Leistungsvorsprung erzielt.

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Globalität
Bühler ist schon seit Jahrzehnten ein „Global Player“ mit einem multikulturellen Team und auf allen grossen Märkten vor Ort präsent. Dieser Verfügbarkeitsvorsprung, der noch an Bedeutung gewinnen wird, zahlt sich immer wieder in entsprechenden Resultaten aus.

Zu diesen marktorientierten Schlüsselfaktoren gesellt sich ein weiterer Aspekt, der für die Unternehmenskultur prägend war und bleiben wird. Bühler hat sich stets als umsichtiger und sozialer Arbeitgeber verstanden und ist im Laufe seiner Geschichte oft als erstes Unternehmen mit entsprechenden Errungenschaften hervorgetreten. So wurde bereits 1875 eine eigene Krankenkasse eingerichtet, 1918 erfolgte die Gründung der ersten Werkskantine in der Schweiz. Schon 1969 wurde die Fünftagewoche eingeführt, 1971 schloss eine Mitarbeiterin als erste Frau am Technikum Winterthur mit der Ingenieurin HTL ab, und auch mit der Einführung der gleitenden Arbeitszeit 1980 war Bühler bei den Pionieren.

 


150 Jahre Bühler
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…und die Geschichte geht weiter
„Die Beschäftigung mit der Vergangenheit ergibt nur Sinn, wenn sie auf die Zukunft ausgerichtet ist und aus den eigenen Erfahrungen Visionen und Ideen für die Zukunft geboren werden,“ so Urs Bühler. Das 150-Jahr-Jubiläum steht denn auch nicht primär im Zeichen der Geschichtsschreibung, sondern der Gegenwart und der Zukunft. Die Welt steht vor gewaltigen Herausforderungen. Das erwartete Bevölkerungswachstum, verbunden mit einer zunehmenden Verstädterung und entsprechend veränderten Ernährungsgewohnheiten, verlangt nach immer mehr Getreide, um die steigende Nachfrage nach Fleisch und Milchprodukten zu befriedigen. Das betrifft in erster Linie Asien, Afrika und Lateinamerika. In den entwickelten Märkten stehen dagegen eher die Stichworte Nahrungsmittelsicherheit, gesunde Ernährung und Convenience im Vordergrund. Gleichzeitig sind die Anbauflächen begrenzt, ja weisen wegen des Klimawandels und der Umnutzung wertvoller Ackerflächen eher abnehmende Tendenz auf.

In diesem Umfeld kann Bühler einen wichtigen Beitrag in den Bereichen Nahrungsmittel, Rohstoffe, Energie und Umwelt leisten und will diese Verantwortung auch wahrnehmen. Damit soll gleichzeitig die wirtschaftliche Zukunft des Unternehmens sichergestellt werden – im Sinne eines kontrollierten organischen und akquisitorischen Wachstums unter Wahrung der erfolgsentscheidenden Unternehmenskultur. Zu diesem Zweck wurden im vergangenen Jahr auch die Voraussetzungen geschaffen, damit sich Bühler als Familienunternehmen weiter entwickeln kann. Die Familie bleibt Eigentümerin, überlässt aber die operative Führung einem Managementteam und bringt so Nachhaltigkeit und Dynamik in Einklang.

 


 

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