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20. Dezember 2016

Fachausschuss „Leichtmetall-, Sand- & Kokillenguss“ zu Gast im Foseco R&D Centre in Enschede, Niederlande

Fachausschuss „Leichtmetall-, Sand- & Kokillenguss“ zu Gast im Foseco R&D Centre in Enschede, Niederlande

Enschede, Oktober 2016. Auf Einladung des BDG, Fachgruppe NE-Metallguss, traf sich am 13. und 14. Oktober der Fachausschuss „Leichtmetall-, Sand- & Kokillenguss“ in Enschede, Niederlande, zur Ausschusssitzung und zum abendlichen Gießertreffen. Im Anschluss daran fand am 14. Oktober die Besichtigung des Foseco Foundry R&D Centres statt.

Prof. Dr. Feikus begrüßte die NE-Experten in Enschede. Nach Informationen zu Personalien und Geschäftlichem eröffnete Andreas Marx von VW die Vortragsreihe mit dem Referat "Strategie 2025 – neue Herausforderungen für die Werkstoff-Forschung der Volkswagen AG". Anschließend berichtete Arndt Fröscher, Europäischer Produktmanager NF Methoding bei Foseco, über Neues im Bereich von Kokillenschlichten, gefolgt von einem Vortrag von Dr. Stefan Scharf von der Otto von-Guericke-Universität zum Thema „Steigerung der Nachhaltigkeit und Energieeffizienz“. Im letzten Vortrag des ersten Tagungstags sprach Prof. Dr.-Ing. Carl Justus Heckmann von der Hochschule Düsseldorf zum Thema "Hochschule Düsseldorf - Fachgebiete Fertigungsverfahren und Werkstofftechnik".

Am zweiten Tag fanden weitere Fachvorträge zum Schwerpunktthema Verbundguss statt. Jan Clausen vom Fraunhofer Institut IFAM in Bremen referierte zum Thema Hybridgießen, danach folgte ein Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Volk von der Technische Universität München, der über die Gründung der Fraunhofer-Einrichtung für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV berichtete. Den Abschlussvortrag zum Thema Verbundguss hielten Dr.-Ing. Stephan Beer von der Porsche AG in Weissach sowie Dipl.-Ing. Michael Just von Georg Fischer in Schaffhausen über das Thema „Verbundguss - Prozessentwicklung zur Herstellung von CFK-Aluminium Leichtbaustrukturen“. Den letzten Tagungsblock mit dem Thema „Schmelzereinheit“ eröffnete Kerstin Berndt, Produktmanagerin NF Melt Treatment bei Foseco in Borken, mit dem Vortrag "Schmelzebehandlung - Eine Übersicht der Möglichkeiten und Stand der Technik, auch anhand von praktischen Beispielen".

Sie ging auf täglichen Herausforderungen des Giessereialltags ein (u.a. Oxide, Wasserstoff, Ausschußreduzierung) und Möglichkeiten diese mit dem Thema Schmelzebehandlung zu lösen. Weitere Vorträge an diesem Vormittag waren „Ein Vergleich der Cold PoDFA und Hot PoDFA Prozedur zur Messung nichtmetallischer Verunreinigungen in flüssigem Aluminium“ von der Hydro Aluminium Rolled Products GmbH, „AL-GISS Einschlussdetektion und -bewertung im Aluminium mittels Einzelfunken-Spektrometrie“ einem Bericht zu einem abgeschlossenen AiF-Projekt der RWTH Aachen und als letzter Vortrag, ebenfalls von der RWTH Aachen ein Statusbericht zum laufenden AiF-Projekt „Entwicklungen eines praxistauglichen ultraschallbasierten Messverfahrens zur quantitativen Bestimmung von nichtmetallischen Einschlüssen in Schmelzen aus Aluminium-Formgusslegierungen“.

Als letzter Programmpunkt folgte ein Rundgang durch das Foseco R&D Centre, bei dem die Mitarbeiter die Forschungseinrichtungen und Prüfmethoden sowie den Kundenservice und Möglichkeiten einer Zusammenarbeit erläuterten. Pavel Holub, Vize-Präsident Entwicklung, stellte den Bereich Forschung & Entwicklung der Foseco in Enschede vor. Ergänzt wurde die Besichtigung durch die Live-Demonstration einer Aluminiumschmelze-Behandlung mit anschließender Diskussion, bei der Kerstin Berndt den Teilnehmern Rede und Antwort stand.

Jens Ohm, Geschäftsbereichsleiter Foseco NE und Mitorganisator der Veranstaltung: „Das hohe fachliche Niveau der Vorträge und die Anwesenheit von zahlreichen Entscheidungsträgern in der Fachgruppe führten zu regem Erfahrungsaustausch, interessanten Diskussionen und neuen Ideen. Auch hier wurde wieder deutlich, dass unsere Kunden den Punkten Innovation, Qualität, Prozesskontrolle und Produktivität nach wie vor höchste Bedeutung zumessen. Besonders gut wurde unsere Live-Demonstration vom Fachausschuss aufgenommen; sie hat deutlich gezeigt, wie wichtig Anwendungserfahrung und das Verständnis der Produktionsprozesse sind, um mit Hilfe von geeigneten Produkten und Dienstleistungen eine hohe Schmelzequalität und dadurch eine Produkt-Wertschöpfung zu generieren.“

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