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Nachfrage befeuert Expansion

Verstärkte globale Aktivitäten bescheren StrikoWestofen deutliches Wachstum

Mit Produkten, die im weltweiten Trend zu effizienteren und ressourcen­schonenderen Technologien liegen, verzeichnet die StrikoWestofen Group ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2011. Bei 7 Prozent Umsatzrendite vor Steuern steigerte der internationale Anbieter thermischer Prozesstechnik für den Leichtmetallguss seinen Jahresumsatz um 34 Prozent auf 42 Millionen Euro. Damit liegt StrikoWestofen deutlich über den branchenweiten Ergebnissen. Neben hocheffizienten Schmelz- und Dosieranlagen führte auch das erweiterte Service- und Ersatzteilprogramm in Erstausrüsterqualität zu einer gestiegenen Nachfrage. Mit insgesamt 35 Prozent Umsatz im außereuropäischen Ausland ist die Unternehmensgruppe zunehmend global aktiv und mit Standorten auf drei Kontinenten vertreten. Am Standort Deutschland verstärkt StrikoWestofen daher seine Belegschaft deutlich und kündigt eine Verlegung des Firmensitzes ins benachbarte Gummersbach an.

Die deutsche Gießereimaschinenindustrie verzeichnete insgesamt ein positives Geschäftsjahr 2011. Insbesondere Investitionen aus dem Ausland trieben den Umsatz wieder auf ein Vorkrisen-Niveau der Umsätze von 2007. Die Zuwachsraten lagen dabei im zweistelligen Prozentbereich. Auch die StrikoWestofen Gruppe konnte dank gezielter Anstrengungen in der Entwicklung und Herstellung von hocheffizienten Ofenanlagen und durch ein erweitertes Serviceangebot ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2011 erzielen. Die Umsätze des Anlagenbauers aus dem Großraum Köln übertreffen die branchenweiten Ergebnisse noch einmal deutlich. So stieg vor allem der Absatz von Westomat-Dosieröfen und StrikoMelter-Schmelzöfen deutlich an.

Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit setzen sich durch

Unter Gießerei-Bedingungen erreichen die neuen StrikoMelter PurEfficiency-Schmelzöfen Verbrauchswerte von nur 525 Kilowattstunden pro Tonne eingesetzten Materials. „Die hervorragende Materialausbeute und mögliche Energieeinsparungen von bis zu 40 Prozent machen unsere Aluminium-Schmelzöfen der StrikoMelter PurEfficiency-Baureihe derzeit zum weltweite Maßstab", erklärt Rudolf Riedel, Geschäftsführer der StrikoWestofen Group. „Mit der Entwicklung dieser Baureihe bedienen wir die Bedürfnisse der internationalen Märkte optimal. Nun können wir in allen Baugrößen eine Technologie anbieten, deren Betriebskosten über die Lebensdauer leicht das Fünffache der gesamten Investitionskosten einsparen."

Den größten Zuwachs verzeichnete StrikoWestofen im abgelaufenen Jahr bei seinen Westomat-Dosieröfen: Eine Vielzahl zusätzlicher Optionen macht die aktuelle Westomat-Baureihe noch anwenderfreundlicher, prozesssicherer und vor allem noch genauer in der Dosierung konstanter Flüssigmetallmengen. Zudem verbrauchen Westomat-Dosieröfen nur etwa ein Drittel der Energie konventioneller Löffelsysteme.

Internationalität als Erfolgskonzept

Insgesamt profitierte die StrikoWestofen Group von einer zunehmend großen Nachfrage aus dem europäischen und außereuropäischen Ausland. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte der Hersteller 35 Prozent des Gesamtumsatzes in Asien und Amerika - und dies trotz schwächelnder Konjunkturen in beiden Märkten. „Diesen Anteil werden wir bis 2015 auf 50 Prozent ausbauen", prognostiziert Riedel. „Gerade unsere international tätigen Kunden schätzen sehr, wenn wir an allen ihren Standorten ebenfalls mit Vertrieb, Service und Produktion vor Ort sind." Auch der Bereich „Service und Spare Parts" wuchs 2011 deutlich. „Die hohe Verfügbarkeit, Qualität und Lebensdauer von Ersatzteilen sowie Feuerfest-Materialien in Erstausrüsterqualität überzeugt unsere Kunden", so Riedel.

Nachhaltig angelegte Expansion mit neuem Firmenstandort

Der Wachstumskurs, eine neue strategische Ausrichtung und noch stärkere Kundenorientierung machen sich auch in steigenden Mitarbeiterzahlen bemerkbar: In diesem Jahr stockt StrikoWestofen daher seine Belegschaft um etwa 20 Prozent auf - ein Schritt, der den bisherigen Standort in Wiehl zu klein werden lässt. Deshalb verlegt der Anlagenbauer seinen Firmensitz im Mai 2012 von Wiehl ins benachbarte Gummersbach. Zusätzlich erhält die Abteilung „Service und Spare Parts" einen neuen Standort in Wiehl, wo auch das neue Technikum für den Test von Neuentwicklungen im Gießereimaßstab entsteht. „Die modernen Räumlichkeiten bieten uns ideale Voraussetzungen für noch effizientere Abläufe in der Kundenbetreuung, wie wir sie auch bei der jüngsten Überarbeitung unseres Qualitätsmanagementsystems festgelegt haben", erklärt Riedel diesen Schritt.

Mit breiter Brust in die Zukunft

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die Geschäftsführung weitere Zugewinne, die jedoch aufgrund der anhaltenden Eurokrise sowie eines gebremsten Wachstums im chinesischen Markt etwas verhaltener ausfallen werden als noch 2011. „Uns kommt jedoch zugute, dass in der Gießereibranche derzeit - nicht zuletzt aufgrund aufgeschobener Investitionen in Vorjahren - ein hohes Investitionspotenzial sowie eine starke Auslastung der Gießereibetriebe vorherrscht", prognostiziert Riedel. „Mit zukunftsträchtigen Technologien, enger Kundenbindung und einer systematischen Verbesserung unserer Produktivität, werden wir auch zukünftig unsere Marktführerschaft bei industriellen Ofenanlagen für den Leichtmetallguss behaupten."

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