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Handtmann feiert das 150-fährige Firmenjubiläum mit Beschäftigten, Familie, Wegbegleitern und zahlreichen Ehrengästen

Ministerpräsident Winfried Kretschmann lobt die Biberacher Unternehmensgruppe als Wohlstandsmotor

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Jahre Handtmann Unternehmensgruppe – Anlass für Freude und um gemeinsam zu feiern. Am vergangenen Wochenende wurde aus dem Festgelände auf dem Biberacher Gigelberg der „Handtmann Berg“ mit einem Festzelt der Superlative und einem Magic Sky im Außengelände. Die Eignerfamilie der Handtmann Unternehmensgruppe hatte einmal am Freitag Vertreter aus Politik und Wirtschaft, Banken und Schulen, Führungskräfte und Wegbegleiter zu einem Galaabend einladen. Zum Dank an die Belegschaft fand dort am Samstag außerdem ein Festival für die Handtmann Beschäftigten und deren Lebensgefährtinnen und Lebensgefährten statt. „Jeden Tag vertreten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das positive Image von Handtmann im Umgang mit Kunden und Partnern nach außen. Jeden Tag entwickeln sie Innovationen, Strategien, Prozesse weiter, so dass wir auch morgen noch einen Schritt voraus sein können. Und jeden Tag gehen viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Schritt mehr als sie machen müssten. Das sehen wir und das wollen wir bewahren“, betonte Valentin Ulrich, Geschäftsführer der Albert Handtmann Holding GmbH & Co. KG. „Mit dieser Feier wollen wir uns bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedanken und diese in den Mittelpunkt stellen.“

Ministerpräsident Winfried Kretschmann kommt zum Galaabend

Von einer außerordentlichen unternehmerischen Leistung sprach Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann, einer der Ehrengäste und Laudatoren des Galaabends. In seiner Rede würdigte er die Entwicklungsgeschichte von Handtmann. „Sie haben zu Zeiten des deutschen Kaiserreichs mal als das angefangen, was man heute als Start-up bezeichnet.“ Immer wieder sei es in den vielen Jahrzehnten in Kriegs- und Krisenzeiten existenzbedrohend geworden. Es sei aber enorm beeindruckend, mit welcher Kreativität, Beharrlichkeit und Anstrengung die jeweiligen Unternehmenschefs die Situation für sich entschieden hätten. Der Weltmarktführer sei „mit seinen rund 4.300 Beschäftigten und einer Milliarde Euro Jahresumsatz ein Wohlstandsmotor und Wirtschaftsfaktor in unserem Land“. Durch die Beteiligung an verschiedenen Clustern und Expertengremien sei die Unternehmensgruppe auch ein wichtiger Partner der Landesregierung.

„Der Sound gelungener Transformation“

Der Ministerpräsident lobte weiter: „Der Lärm der Maschinen in den Werkshallen von Handtmann ist der Sound gelungener Transformation.“ Handtmann habe heute in der Autozuliefererbranche, in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie, in der Leistungselektronik und im Bereich technische Kunststoffe seine unterschiedlichen Geschäftsfelder. „Zur wirtschaftlichen Transformation gehört auch eine menschliche Gefestigtkeit, die bei Handtmann mit der starken oberschwäbischen Verwurzelung zu tun hat.“ Thomas Handtmann bezeichnete der Ministerpräsident in diesem Zusammenhang als resiliente Unternehmerpersönlichkeit. „Seien Sie gewiss, dass der Landesregierung bewusst ist, dass auf solchem Unternehmergeist die Prosperität und der Wohlstand unseres Landes beruht“, so der Minister. Zu den künftigen Geschäftsführern Markus Handtmann und Valentin Ulrich sagte er: „Sie bekommen ein gut bestelltes Haus übergeben. Man muss Wunder wollen und schaffen!“

Global Player mit regionalen Wurzeln

Auch Biberachs Landrat Mario Glaser war in seiner Festansprache voll des Lobes: „Handtmann hat sich in den letzten 150 Jahren zu einem wahren Aushängeschild für die Region Biberach, Oberschwaben und darüber hinaus entwickelt. Das Erfolgsgeheimnis liegt aus meiner Sicht zweifellos in der herausragenden Unternehmensführung, dem Innovationsgeist und der unermüdlichen Hingabe seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Wenn man sich die Historie von Handtmann ansehe, dann sei das Unternehmen mit der Stadt immer mitgewachsen, stellte Biberachs Oberbürgermeister Norbert Zeidler in seiner Laudatio fest. „Die Erfolgsgeschichte der Handtmann Unternehmensgruppe steht pars pro toto für die Entwicklung der kleinen, starken, oberschwäbischen Stadt Biberach.“ Wenn er auswärtigen Gästen und Besuchern die Biberacher Weltfirmen vorstelle, erhalte Handtmann von ihm stets das Label „das ursprünglichste Biberacher Unternehmen“. Handtmann stehe immer für verantwortliches, langfristiges und gesellschaftliches Unternehmertum.

Neuer Biberacher Ehrenbürger Thomas Handtmann ist „Musterbeispiel eines oberschwäbischen Unternehmers mit einem riesengroßen Herzen für die eigene Scholle“

„Die Bilanz aus 25 Jahren Thomas Handtmann an der Spitze ist beeindruckend.“ Er habe den Umsatz in dieser Zeit vervierfacht, die Beschäftigtenzahl beinahe verdreifacht, in 2020 einen investiven Spitzenwert von 125 Millionen Euro verbucht und die Internationalisierung konsequent betrieben. „Eine Leistung, die man nicht hoch genug schätzen kann.“ Den 70-jährigen Thomas Handtmann habe er immer wahrgenommen als jemanden, für den erst das Familienunternehmen, dann die soziale Verantwortung und dann erst die eigene Person komme. Der OB bezeichnete Thomas Handtmann als Musterbeispiel eines oberschwäbischen Unternehmers mit einem riesengroßen Herzen für die eigene Scholle. Er habe bei allem Wachstumsdruck nie vergessen, dass das Handtmann Herz vor allem in Biberach schlage. Das zeige sich auch in dem vielfältigen ehrenamtlichen Engagement zugunsten seiner Heimat. „Dabei haben Sie selbst sich niemals auch nur ansatzweise in den Vordergrund gerückt. Sie sind schlicht und ergreifend ein herzensguter Mensch.“ In Dankbarkeit und Anerkennung der immensen Verdienste um die Stadt Biberach und seines Lebenswerks verlieh der OB ihm abschließend Titel und Recht eines Ehrenbürgers.

Damit der familiengeführte Konzern auch weiterhin auf Erfolgskurs bleibe, habe die Eignerfamilie rechtzeitig Vorkehrung getroffen, erklärte Thomas Handtmann in seiner Ansprache. Nach 40 Jahren im Unternehmen, davon 25 Jahre an der Spitze, übergab er im Rahmen der Feierlichkeiten mit einer symbolischen Schlüsselübergabe die Gesamtverantwortung für den familiengeführten Konzern an seinen Sohn Markus sowie seinen Neffen Valentin Ulrich. „Ihr seid gut ausgebildet, habt ausreichend Erfahrung. Seit einem halben Jahr arbeitet ihr in eurer jetzigen und zukünftigen Position. Teilt euch die Arbeit nach Freude und Talent auf. Alle Gesellschafter und ich unterstützen euch. Und bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firmen seid ihr gut angesehen. Ich wünsche euch alles Gute.“

Menschlich, innovativ, nachhaltig, unabhängig

„Einmal sind wir unseren Vorgängern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die alles aufgebaut haben, dankbar. Wir sind auch dankbar gegenüber der Familie und insbesondere den Ehepartnern, die uns unterstützen“, gewährte Markus Handtmann im Anschluss an die Schlüsselübergabe bei einer Interviewrunde einen Einblick in seine Gefühlswelt. Valentin Ulrich ergänzte: „Wir freuen uns auf das Ganze und wollen die einmalige Chance nutzen, zu gestalten und zu entwickeln: nicht nur unsere Unternehmensgruppe und Technologien in unseren Branchen, sondern auch das Zusammenleben in Region und Gesellschaft.“ Er betonte weiter: „Der Mensch soll bei dem, was wir tun, im Mittelpunkt stehen. Jeden Tag.“

Beide seien sich schon früh ihrer Verantwortung bewusst gewesen. „Wir sind in Biberach und mit der Firma aufgewachsen“, so Markus Handtmann. Für einen reibungslosen Übergang beim Generationswechsel seien die beiden gut vorbereitet worden. „Der Prozess wurde früh eingeleitet, so dass wir Zeit hatten, uns zu entwickeln – auch wenn die Lernkurve immer sehr steil war“, erklärte Valentin Ulrich. Das sei laut Markus Handtmann nicht selbstverständlich. „Wir haben Unterstützung von allen Seiten erhalten. Dafür sind wir dankbar. Mit meinem Vater haben wir außerdem einen Vorgänger, der uns Raum gibt und auch gut loslassen kann.“

In Zukunft werde nichts bleiben, wie es war. „Aber wir tun gut daran, unsere Tugenden, unsere DNA zu erhalten – auch bei Gegenwind und auch in turbulenten Zeiten“, so Valentin Ulrich. „Das Familienunternehmen Handtmann soll eines sein und auch bleiben: menschlich, innovativ, nachhaltig, unabhängig.“ „Und dafür brauchen wir euch“, appellierte Markus Handtmann an die Führungskräfte und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Gemeinsam wollen wir mit euch in die nächsten 150 Jahre starten.“

Zusammenhalt ist Erfolgsfaktor – Feier für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

„Wir alle brennen für Handtmann“, betonte Konzernbetriebsratsvorsitzender Joachim Graf tags darauf in seiner Ansprache bei der Feier für die Mitarbeitenden. Zuletzt unter der Führung von Thomas Handtmann sei die Unternehmensgruppe zu einem weltweit tätigen Technologiekonzern mit rund 4.300 Beschäftigten in sechs Geschäftsbereichen herangewachsen. „Darauf können Sie, Herr Handtmann, und ihr alle, die ihr tagtäglich einen Beitrag zum großen Ganzen leistet, stolz sein.“ Alle der bisher vier Unternehmergenerationen hätten sich durch Weitsicht, Wagemut und Durchhaltevermögen auch in schwierigen Zeiten ausgezeichnet. Das träfe mit Sicherheit auch auf die kommende Generation zu. „Wir alle bauen auf Sie“, appellierte der Konzernbetriebsratsvorsitzende an Markus Handtmann und Valentin Ulrich und wünschte diesen ein herzliches „Glück auf!“ für die kommenden 150 Jahre Handtmann.

Stellvertretend für die gesamte Geschäftsführerriege freuten sich auch Harald Suchanka, Vorsitzender der Geschäftsführung des Handtmann Geschäftsbereiches Füll- und Portioniersysteme, sowie Wolfgang Schmidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Handtmann Geschäftsbereiche Leichtmetallguss und Systemtechnik, über das schöne Ereignis. „Gemeinsam dürfen wir heute 150 Jahre Handtmann feiern. Wir feiern 150 Jahre Familienunternehmen, 150 Jahre voller Innovationen, aber auch gemeisterter Herausforderungen.

Wir feiern aber auch vor allem eines: 150 Jahre Wachstum und Erfolg“, so Wolfgang Schmidt. So sei das Geschäftsjahr 2022 eines der erfolgreichsten in der Firmengeschichte, in dem „die unglaubliche Schallmauer von einer Milliarde Euro geknackt“ worden sei. „Wie wird ein solche Erfolgsgeschichte möglich?“, stellte Harald Suchanka die Frage. Dies liege vor allem an Thomas Handtmann. „Für uns als junges Geschäftsführungs-Team ist es vor allem Ihre von uns sehr geschätzte Art, uns und den verantwortlichen Gremien genügend Spielraum zur Gestaltung zu geben. Sie vertrauen uns – und Ihrem guten Bauchgefühl, um auch mal instinktiv Entscheidungen zu treffen.“ Wolfgang Schmidt führte fort: „Für unternehmerischen Erfolg braucht es ein gutes Gespür, viel Geschick, eine gewisse Risikobereitschaft, immer wieder ein Quäntchen Glück.

Aber ein Familienunternehmen braucht vor allem eines – was heute durchaus keine Selbstverständlichkeit mehr ist: eine Nachfolge.“ Es sei ein großes Glück, dass der ausgeprägte Familiensinn der Familie Handtmann dazu geführt habe, dass die Unternehmensführung weiterhin gesichert in Familienhand bleibt und Markus Handtmann und Valentin Ulrich diese große Verantwortung in fünfter Generation übernähmen. „Wir alle danken euch, lieber Valentin und Markus, dass ihr das Familienunternehmen und damit die große internationale Handtmann Familie in die Zukunft führt. Und wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam die Erfolgsgeschichte fortschreiben werden. Denn das Fundament eines erfolgreichen Unternehmens sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft“, schloss Harald Suchanka.


 

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Albert Handtmann Metallgusswerk GmbH & Co. KG

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