Wie Dr.-Ing. Timo Würz, Geschäftsführer Metallurgy & Thermoprocessing im VDMA, mitteilt, hat der Verband eine Namensänderung vorgenommen.
Der Fachverband Metallurgy entstand 2017 aus der Zusammenführung der drei früheren Fachverbände Gießereimaschinen, Hütten- und Walzwerkseinrichtungen sowie Thermoprozesstechnik. Seitdem werden diese Bereiche als Fachgruppen innerhalb des Verbands fortgeführt – mit zahlreichen inhaltlichen Überschneidungen und eng verzahnten Branchenthemen.
Der bisherige Name „Metallurgy“ hat zwar positiv zur Positionierung des Fachverbands beigetragen. Dennoch zeigte sich zunehmend, dass die Thermoprozesstechnik im Gesamtauftritt nicht ausreichend sichtbar war. Insbesondere Unternehmen aus den Bereichen Glas, Keramik und anderen Prozessindustrien sowie Komponentenlieferanten wie Anbieter von Feuerungstechnik oder Brennstoffführungssystemen fanden sich im Verbandsnamen nicht immer eindeutig wieder.
Welche Vorteile bringt der neue Name?
• Mehr Sichtbarkeit für die Thermoprozesstechnik – innerhalb und außerhalb des Verbands
• Klarere internationale Ausrichtung durch die einheitliche englische Bezeichnung
• Stärkung der Repräsentanz aller Fachgruppen, insbesondere gegenüber Märkten und Partnern außerhalb der klassischen Metallproduktion
• Keine inhaltlichen Änderungen: Fachliche Arbeit und Organisationsstruktur bleiben unverändert
Mit „Metallurgy & Thermoprocessing“ setzt der Fachverband ein klares Zeichen für eine moderne, transparente und international anschlussfähige Positionierung. Die Umbenennung würdigt die Vielfalt der vertretenen Unternehmen und schafft eine belastbare Grundlage für die erfolgreiche Weiterentwicklung der gemeinsamen Arbeit.