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Openair-Plasma machte den Unterschied: Saubere, stabile und effiziente Prozesse in der Metallbearbeitung

EUROGUSS 2026: Von der Feinstreinigung bis zum Korrosionsschutz – Metalloberflächen gezielt für Folgeprozesse vorbereitet

Lesedauer: min | Bildquelle: Plasmatreat GmbH

Steinhagen, Januar 2026 – Auf der EUROGUSS 2026 in Nürnberg zeigte die Plasmatreat GmbH, wie atmosphärisches Druckplasma Metalloberflächen zuverlässig für nachfolgende Prozesse wie Beschichten, Abdichten, Kleben und Bedrucken vorbereitete.

Vom 13. bis 15. Januar 2026 konnten Besucher in Halle 6, Stand 219, live erleben, wie Plasma die Oberflächenbehandlung revolutionierte – mit einem klaren Fokus auf hochwirksame Reinigung, innovative Nano-Beschichtungen zum Korrosionsschutz sowie maximale Inline-Prozessfähigkeit.

Die innovativen Plasmaverfahren von Plasmatreat – darunter Openair-Plasma, HydroPlasma und PlasmaPlus – sorgten nicht nur für eine effektive Oberflächenmodifikation, sondern überzeugten auch durch hohe Effizienz sowie umweltfreundliche und ressourcenschonende Prozesse.

Entfernung anorganischer Rückstände mit HydroPlasma

Mit HydroPlasma präsentierte Plasmatreat ein Reinigungsverfahren, das die physikalische Wirkung von Openair-Plasma mit der chemischen Reaktivität von Wasser kombinierte. Wasser wurde dem Plasmaprozess zugeführt und ionisiert. Die dabei entstehenden reaktiven Spezies lösten organische und anorganische Rückstände und wandelten sie in lösliche oder gasförmige Bestandteile um. Der Reinigungseffekt ähnelte einer intensiven Reinigung mit Reinigungsmitteln in warmem Wasser – jedoch ohne den Einsatz zusätzlicher chemischer Reinigungsmittel. Im Mittelpunkt der Messepräsentation stand dabei die Plasma Treatment Unit (PTU) Typ 1212, an der gezeigt wurde, wie Werkstücke mithilfe von HydroPlasma von Verunreinigungen befreit wurden.

Live-Demonstrationen an Stand 219 in Halle 6

An einem Live-Tisch wurden verschiedene Aluminium- und Magnesium-Musterteile behandelt. Besucher konnten unmittelbar nachvollziehen, wie die ultrafeine Reinigung der Metalloberflächen die Benetzbarkeit und Haftung verbesserte. Neben der anschaulichen Feinstreinigung präsentierte Plasmatreat auch Analyseverfahren zur Überprüfung der Plasmabehandlung. Speziell für die schnelle Verifikation von AntiCorr-Beschichtungen wurde das innovative Schnelltestverfahren mit AntiCorr-Testflüssigkeiten vorgestellt.

Innerhalb weniger Sekunden entstanden sicht- und auswertbare Ergebnisse, die zuverlässige Rückschlüsse auf den Erfolg der Beschichtung zuließen. Dieses moderne Vorgehen vereinfachte die Bewertung erheblich und bot eine bislang unerreichte Effizienz.

Ultrafeine Reinigung mit Openair-Plasma – präzise und chemiefrei

Metalloberflächen sind in der Fertigung häufig durch Trennmittel, Schmierstoffe, Schneidöle oder Ziehfette verunreinigt. Diese Rückstände müssen entfernt werden, um eine einwandfreie Weiterverarbeitung sicherzustellen. Konventionelle Reinigungsverfahren arbeiten meist mit Chemikalien, hinterlassen jedoch häufig Rückstände, die Prozesse wie Kleben, Abdichten oder Beschichten beeinträchtigen. Die Openair-Plasma-Technologie von Plasmatreat stellte hier eine gründliche und umweltfreundliche Alternative zur nasschemischen Reinigung dar. Sie benötigte lediglich Druckluft und elektrische Energie, um organische Verunreinigungen effektiv zu entfernen. Das Verfahren erwies sich als äußerst sauber, effizient, inlinefähig und gezielt einsetzbar.

PlasmaPlus AntiCorr-Beschichtung – Schutz vor Korrosionsunterwanderung

Mit PlasmaPlus wurde ein weiteres von Plasmatreat entwickeltes Verfahren vorgestellt, bei dem eine Nano-Beschichtung auf Metallsubstrate aufgebracht wurde. Durch Zugabe eines Precursors in den Plasmaprozess entstand eine ultradünne, hochwirksame Funktionsschicht auf der Metalloberfläche. Das PlasmaPlus-AntiCorr-Verfahren diente als leistungsfähiger Korrosionsschutz, unter anderem als Schutzschicht unter Gehäusedichtungen. Dadurch wurden Bauteile effektiv vor Unterwanderungskorrosion geschützt und Schäden an elektronischen Komponenten verhindert.

Ein wesentlicher Vorteil von AntiCorr war die selektive Inline-Behandlung: Es wurden ausschließlich die tatsächlich benötigten Bereiche des Bauteils beschichtet. Im Vergleich zu konventionellen Korrosionsschutzverfahren konnten so Chemikalien, Logistikaufwand, Zeit und Kosten deutlich reduziert und gleichzeitig Umweltbelastungen minimiert werden.

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