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19. April 2018

Getriebetechnik im Wandel

Getriebetechnik im Wandel

VDI-Kongress„Dritev“ diskutiert Technologien und Trends rund um Getriebe, Elektrifizierung und Antriebsstrang


Die Hybridisierung und Elektrifizierung des Antriebs, das Ziel geringerer Emissionen und steigender Energieeffizienz: Diese Megatrends stellen das Gesamtsystem Automobil vor einen grundlegenden Wandel. Das Getriebe bildet dabei keine Ausnahme – ganz im Gegenteil. Bei der Neuausrichtung des Antriebsstrangs, ob teil- oder vollelektrifiziert, spielt die Getriebetechnik naturgemäß eine zentrale Rolle. Über die zunehmende Durchdringung der Elektro-Mobilität und die damit verbundenen Auswirkungen diskutiert die Fachwelt am 27. und 28. Juni 2018 in Bonn. Der 18. Internationale VDI-Getriebekongress widmet sich unter dem neuen Titel „Dritev“ („DRIvetrain Transmission Electrification in Vehicles“) den sich abzeichnenden Veränderungen.

Das Getriebe als Powertrain-Manager
Aus dem Getriebe wird heute – zumindest für eine gewisse Übergangszeit – zunehmend ein „Powertrain-Manager“. Denn mit der Hybridisierung ist es heute der gängige Stand der Technik, dass Elektromotoren Einzug direkt in die Getriebetechnik gehalten haben. Das macht deutlich, dass in der Zukunft in Gesamtsystemen gedacht und entwickelt werden wird – bei einer gleichzeitigen Simplifizierung des eigentlichen Getriebes. „Im Wesentlichen werden wir in Zukunft im rein elektrifizierten Antriebsstrang 1-Gang-Getriebe vorfinden. Für höhere Leistungsklassen sind auch 2-Gang-Getriebe, teils lastschaltfähig, vorstellbar, dies ist jedoch eher dem High-Performance-Segment vorbehalten“, schildert der Kongressleiter Matthias Zink, CEO Automotive OEM der Schaeffler AG: „In jedem Fall wird die Getriebe-Topologie deutlich einfacher sein als heute noch. Die Herausforderung lautet, eine gute Übersetzung auf kleinem Bauraum zu optimalem Gewicht und wirtschaftlich effizient zu realisieren.“

Von Torque Vectoring über eAchsen bis zu zukünftigen Batterietechnologien
Die Dritev-Kongressteilnehmer werden neben Fachvorträgen aus Wissenschaft und Entwicklung Einblick in aktuelle Leuchtturm-Entwicklungsprojekte erhalten. Dazu zählen etwa Torque-Vectoring-Systeme, die in Kombination mit einer elektrischen 48V-Architektur neue Möglichkeiten eröffnen – für überzeugende Fahrdynamik und signifikante CO2-Einsparungen. Weitere inhaltliche Schwerpunkte gelten Neukonzepten wie lastschaltfähigen Zweigang-eAchsen sowie neuen Batterietechnologien für den elektrifizierten Antriebsstrang. Insgesamt 80 Fachvorträge geben in zwei Tagen einen umfassenden Einblick in den heutigen Stand der Getriebetechnik. Zusätzlich erwarten die Kongressteilnehmer rund 100 internationale Aussteller. Zeitgleich finden die beiden Tagungen „Getriebe in mobilen Arbeitsmaschinen“ und „EDrive“ statt, die das Programm der „Dritev“ auch für angrenzende Branchen erweitern.

Mehr Informationen und das vollständige Kongressprogramm gibt es unter www.vdi-wissensforum.de/dritev/

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