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Anspruchsvolle Metallspezifikation für Gießereien

Mit dem Funkenspektrometer OE750 präsentiert Hitachi High-Tech eine neue Generation von Hochleistungs-Funkenspektrometern für vollständige Metallanalysen.

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Hitachi High-Tech Analytical Science Corporation (Hitachi High-Tech Analytical Science), eine auf die Herstellung und den Vertrieb von Analyse- und Messgeräten spezialisierte 100%ige Tochter der Hitachi High-Technologies Corporation (TSE: 8036), hat ein neues optisches Emissionsspektrometer auf den Markt gebracht. Mit diesem richtungsweisenden Analysegerät können Gießereien und Metallhersteller verlässlich und unkompliziert die Einhaltung selbst anspruchsvoller Metallspezifikationen prüfen.

Komplexe Lieferketten und der zunehmende Einsatz von Schrott als Basismaterial stellen Gießereien und Metallhersteller zunehmend vor die Aufgabe, auch Spuren- und Begleitelemente in den Schmelzen zu kontrollieren. Das neue OE750 Funkenspektrometer bietet eine in dieser Geräteklasse bisher unerreichte Analyseleistung. Das Gerät deckt das komplette Spektrum der in Metallen vorkommenden Elemente ab und ermöglicht dabei niedrigste Nachweisgrenzen. Somit kann sich das Gerät problemlos mit der Leistungsfähigkeit deutlich teurerer Analysesysteme messen. Für viele Gießereien und Metallhersteller wird damit eine Qualitätsanalyse auf hohem Niveau zum ersten Mal greifbar. 

Ermöglicht wird die hohe optische Auflösung und die große analytische Bandbreite des OE750 vor allem durch das gänzlich neuartige optische System, für das vier Patente beantragt wurden und das mit modernster CMOS-Detektortechnologie arbeitet. Hierdurch kann das neue Gerät einen sehr großen Wellenlängenbereich abdecken und das gesamte Spektrum von Elementen in Metallen im unteren ppm-Bereich messen. Nur so können die heute geltenden strengen Spezifikationen für Metallwerkstoffe eingehalten werden. Das OE750 erfüllt zum Beispiel die Voraussetzungen des neuen ASTM E415-Prüfstandards für Kohlenstoff- und niedrig legierte Stähle. 


Auch für Aluminiumguss ist das OE750 ideal, denn es kann zum Beispiel Phosphor bei sehr niedrigen Nachweisgrenzen in nah- und übereutektischen Aluminium-Silizium-Legierungen bestimmen. Mit dem Gerät können Elemente wie Antimon, Bismut, Strontium und Natrium sowie Spuren- und Begleitelemente in der Aluminiumschmelze gemessen und im Hinblick auf eine optimale Gefügestruktur eingestellt werden. Das innovative optische System des Gerätes nimmt ein vergleichsweise geringes Volumen ein. Hierdurch wird eine sehr kurze Start-up-Zeit ermöglicht. Dies ist vor allem für Produktionsabläufe mit hohem Durchsatz, bei denen die Schmelzen mehrmals geprüft werden müssen, relevant.

Doch dies sind nicht die einzigen Vorteile des neuen OE750. Der neue gasdichte Funkenstand mit optimierter laminarer Strömung senkt nicht nur den Argonverbrauch und die Wahrscheinlichkeit von Verunreinigungen deutlich, sondern auch den Wartungsaufwand. Eine Besonderheit ist das Mitteldrucksystem, das eine Argonspülung bei niedrigem Druck ermöglicht und den Pumpbedarf entsprechend reduziert. Hierdurch wird nicht nur der Stromverbrauch der Pumpe um 90 % gesenkt, sondern es kann auch komplett auf öl-freie Komponenten gesetzt werden, was letztlich die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit des Gerätes verbessert. Mit dem OE750 erhalten Sie höchste Zuverlässigkeit bei niedrigen Betriebskosten. 

Neben der innovativen Hardware trägt auch die moderne Software maßgeblich zur hohen Leistungsfähigkeit des OE750 bei. Zum Beispiel ist die Hitachi GRADE Database mit mehr als 15 Millionen Einträgen zu über 350.000 Werkstoffen aus 70 Ländern und Standards bereits vorinstalliert. Das spart Zeit und vermeidet Fehler beim manuellen Suchen in Normen und Werkstoffkatalogen. Die optionale Chargenkorrektur-Software berechnet automatisch die korrekten Materialzugaben, um die Schmelze entsprechend den Vorgaben einzustellen. 

Wilhelm Sanders, OES Product Business Development Manager bei Hitachi, erklärt: „Bisher mussten sich Gießereien und metallverarbeitende Betriebe beim Kauf eines Analysesystems zwischen hoher Leistungsfähigkeit und einem erschwinglichen Preis entscheiden. Dank des neuen OE750 müssen sie diesen Kompromiss ab jetzt nicht mehr eingehen, denn das OE750 ermöglicht eine umfassende Metallanalyse zu günstigen Kosten.“

Weitere Informationen erhalten Sie unter https://hhtas.net/oe750-de oder besuchen Sie uns vom 14. – 16. Januar 2020 auf der Euroguss in Nürnberg am Stand 7A-716, um den OE750 in Aktion zu sehen.

 

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