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Sucht Tesla einen zweiten Lieferanten für Giga Castings?

Es müsste genügen Raum da sein für Anbieter egal ob Giga oder Mega Presse

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: IDRA
Thomas Fritsch, Chief Editor

Vielleicht ist es ja das journalistische Sommerloch für die Druckgussindustrie.

In verschiedenen sozialen Medien kursieren Beiträge lanciert von einem chinesischen Beobachter der E-Mobility Szene, der behauptet, Tesla halte nach einem neuen Lieferanten für seine Giga Pressen Ausschau.

Ursprünglich war der renommierte italienische Hersteller für Druckgießzellen IDRA das einzige Unternehmen, das den Wunsch Teslas nach riesigen Strukturteilen im Druckgussverfahren umsetzen wollte und konnte.

IDRA baute die Giga-Press von 6000 - 9000t Schließkraft und konnte etliche bei Tesla in USA, China und Deutschland installieren und in Betrieb nehmen, wobei in China wohl Maschinen der Firma LK im Einsatz sind, zu der IDRA gehört.

Unbestätigte Gerüchte sagen nun, dass die Ausschussrate bei den Giga Pressen zu hoch liege, wobei nicht klar ist auf welche Werke sich diese Einschätzung bezieht und welche seriösen Grundlagen angelegt wurden.

Niemand bei den beteiligten Unternehmen wollte die Gerüchte kommentieren.


Wie steht es um die Zukunft für die Riesenpressen?

Ganz offensichtlich kommt beim Thema Giga Pressen Bewegung ins Spiel. Der Prozess scheint trotz aller Anfangsschwierigkeiten vielversprechend, so dass es nur folgerichtig wäre, wenn Tesla sich nach einem zweiten Lieferanten umsieht.

Seit vergangenem Jahr bietet auch der Schweizer Marktführer Bühler mit seiner Serie Carat Gießzellen in ähnlicher Größe einsatzbereit zum Gießen von großen Strukturteilen an.

Erst kürzlich hat Volvo in Schweden zwei dieser Gießkellen (Carat 840 und 920) mit 92000 kN Schließkraft bei Bühler bestellt.

Ein klares Indiz dafür, dass die OEMs den Prozess und das dazu passende Equipment mehr und mehr annehmen und für die Zukunft interessiert sind.

Da macht es Sinn, wen zwei oder mehr Anbieter am Markt sind. Nach dem Motto „Konkurrenz belebt das Geschäft“ sollte das der ganzen Industrie zugutekommen unabhängig davon, ob sie jetzt Giga oder Mega Press heißen.

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